Lebkuchen, Pfefferkuchen und adventöse Kleinigkeiten

Jetzt sind wir also im Advent. Das erste Kerzlein brannte gestern und heute durfte gleich das erste Türchen geöffnet werden. Gestern haben wir das ganze Haus mit leckerem Duft benebelt… 11 Bleche Lebkuchen sind es geworden.

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Doch erst die anderen „Kleinigkeiten“.

Sehr habe ich mich heute morgen über meinen einen Adventskalender gefreut. Susanne von Fadensinn hat in Zusammenarbeit mit Barbara von dramaqueenatwork dafür gesorgt, dass 23 Andere und ich jetzt jeden morgen etwas in ihrem Adventskalender finden. Die Idee ist im Grunde ganz einfach: 24 Menschen, jeder packt 23 gleiche Päckchen und schickt sie an eine Stelle. Dort werden die Päckchen umgepackt und ein 24stes wird hinzugefügt. Alles zurückschicken und Freude verbreiten! Das Ergebnis ist einfach nur schön! Guckt mal, was ich da alles tolles gesendet bekam!

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Von tantetausendschön bekam ich heute morgen ein selbstgebasteltes Notizheft, dass mir sehr gut gefällt und einen sinnvollen Platz als Blogideen-Buch findet. Danke!
Was ich zu diesem Adventskalender beigetragen habe, werde ich am 12. (mein Tag) genauer beschreiben, seid gespannt.

Eine ganz besondere Freude bekam ich heute morgen von Sohnemann gemacht. Er hat mir und der Allerliebsten auch einen Adventskalender gebastelt, auf dem wir jeden Morgen den entsprechenden Tag abstreichen können. Da ich ihn noch nicht gefragt habe kann ich zur Zeit kein Bild davon veröffentlichen, vielleicht morgen. Das Herz des guten Hausmanns und vor allem des Papas schlägt auf jeden Fall schwer auf Liebe! 😀 Danke mein Großer!

Für die Allerliebste habe ich gestern abend den Adventskalender noch fertiggestellt. Es ist eine Kombination von verschiedenen Ideen geworden. Die Sternschachteln habe ich von Barbara, die Art der Aufmachung und Aufhängung von Maria. Und da ich gerade ja sowieso einige Butterbrottüten übrig habe wurde die zeitsparend ebenfalls eingesetzt.

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Noch eine letzte „Kleinigkeit“. Im letzten Monat hat tischundgarten das erste Mal mehr als 1000 Aufrufe/Pageviews erzielt. Ich danke allen, die vorbei geschaut haben und insbesondere denen, die immer wieder reinschauen. Komisch, gedacht war das ganze ja mal als persönliche Rezeptesammlung (wie bei so vielen) und heute? Ich bin begeisterter Blogger und liebe es mich zu vernetzen und vernetzt zu werden! Ich freue mich schon auf die nächsten Monate, Jahre … Dekaden? Danke allen LeserInnen und WiederleserInnen! Ich hoffe ich kann es interessant für euch halten!

Sodele, jetzt aber zu gestern. Wir hatten einen Schlumpertag: wer wollte konnte den ganzen Tag im Schlafanzug verbringen 🙂 Und wie wir das wollten 🙂 So wurde also im Schlafanzug mit frischen, warmen Brötchen gefrühstückt und danach in der Küche gewerkelt. 1-2-3-Mürbeteig für Plätzchen wurde gemacht, Lebkuchenteig wurde in Unmengen hergestellt und ein Brot wurde nebenher auch noch bereitet. Als das alles geschafft war wurden die Lebkuchen gebacken… von 8-13 Uhr war der Backofen ununterbrochen in Betrieb.

Die Lebkuchen sind ein altes Familienrezept und lohnen sich wirklich sehr. Letztes Jahr hatte ich nur die einfache Rezeptmenge gemacht und musste bis Weihnachten dreimal nachbacken. Diesmal habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und erstmal die doppelte Menge gebacken. Wegen der Unmengen an Teig musste der Teig in die Camping-Spülschüssel wandern – ja klar war die frisch gespült ^.^ 😉

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Zutaten (einfache Menge – circa 50 Stück)
500 g Mehl
250 g Mandeln, gemahlen
600 g Zucker
250 g Butter
5 Eier
1 Päckchen Lebkuchengewürz
1 Tl gemahlene Nelke (ich 1/2)
2 El Zimt
3 El Kakao
1,5 Päckchen Backpulver
ich habe außerdem hinzugegeben
1/2 Tl Muskatblüte (Macis)

Zubereitung
Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Die restlichen Zutaten nacheinander hinzufügen bis ein Rührkuchen-artiger Teig entstanden ist. Entweder mit zwei Teelöffeln Kleckse auf das Blech geben und diese dann vor dem Backen noch zu Kugeln formen oder mit dem Spritzbeutel den Teig aufspritzen.

Die Lebkuchen lassen sich mit Oblaten aber auch ohne backen.

Für 10-15 Minuten (ich 12) bei 180 Grad backen.

Fehler, die passieren können und vermieden werden sollten:

  • Margarine statt Butter
    Zum Einen fehlt dann der feine Buttergeschmack, zum Anderen haben die Lebkuchen dann die Tendenz breit zu laufen und nicht so schön nach oben zu gehen. Dieses Mal hatte ich diesen Fehler gemacht…
  • Umluft statt Ober- Unterhitze
    Auch dies „drückt“ die Lebkuchen leicht nach unten, lässt sie flacher werden. Bei den Mengen an Lebkuchen kam ich nicht umhin es diesmal auch diesbezüglich falsch zu machen…
  • Den Teig warm werden lassen.
    Auch diesen Fehler habe ich dieses Jahr nicht ausgelassen. Lieber einen Teil des Teiges abnehmen und den anderen Teil in den Kühlschrank geben, bis er benötigt wird.
  • Einen Teil der Mandeln mit Haselnüssen ersetzen.
    Schmeckt zwar gut, aber durch das mehr an Fett in den Haselnüssen gehen die Lebkuchen auch eher in die Breite. Ich habe bei dieser Runde 20% Mandeln durch Haselnüsse ersetzt.

Eine vergnügliche Adventszeit!
Guido

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7 Gedanken zu “Lebkuchen, Pfefferkuchen und adventöse Kleinigkeiten

  1. WAHNSINN!!!
    🙂 🙂 🙂
    Da habt ihr ja gebacken wie die Weltmeister!
    Genial! 🙂
    Lecker schauen die Kekse und Lebkuchen aus! 🙂
    Da wäre man gerne Mäuschen!
    Bei uns gibt`s leider noch gar keine Weihnachtskekse, da Fräulein Entzückend die ganze letzte Woche krank war!
    Aber nun kann es nur wieder aufwärts gehen!
    Und dann wird bei uns auch der Ofen angeworfen!
    Kekssehnsüchtige Grüße
    Maria!

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  2. Ja, ich bin wahnsinnig! Ach nein, verrückt, die Allerliebste ist wahnsinnig, wir teilen das auf!
    Ja, das war Küchensport! Vor allem, weil ich die Bleche immer wieder unter Wasser abkühlen musste um die nächste Portion zu backen 😉

    Ach, dann war es ja wohl nix allzu schlimmes, hoffe ich. Ich hoffe dem Mädi und der Muddi geht es jetzt wieder gut und alles kann seinen geregelten Ablauf gehen, dass hilft ja sehr 😉
    Liebe Grüße
    Guido

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  3. Aber hallo! 🙂
    Ihr seid mir ein Duo! *schmunzel*
    Verrückt und wahnsinnig! *nochmalsschmunzel*
    Da ist es bei euch auch nie langweilig! 🙂 🙂 🙂
    Danke, uns ist es gut gegangen! 🙂
    Aber leider ist es momentan ein bisschen schwierig, denn jetzt hat unsere Zuckermaus wieder Darmgrippe. Hm, nicht das passende Thema auf einem Foodblog. Sorry!
    Aber sie ist trotzdem sehr, sehr fröhlich! 🙂
    Ich hoffe, dass es euch besser geht! 🙂
    Einen wunderbaren Abend wünsche ich dir!
    Maria

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Muttern,
      schön, dass Du dich hier jetzt auch beteiligst 🙂
      Jaaaa, ich bringe beim nächsten Mal welche mit… wenn du geputzte Schuhe hast sind morgen vielleicht welche drin 😉
      LG Guido

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