Urlaubsbericht 2014 oder Es war SPITZE!

Ja, ich hoffe, dass ihr alle neidisch werdet, denn wo fast ganz Deutschland unter Regen und zum Teil schlimmen Unwettern zu leiden hatte, waren wir bei 25-30 Grad in der Sonne und genossen den Strand an der Wohlenberger Wiek. Auch rund um uns herum ging viel Regen nieder. Es soll allerdings eine Wetterscheide an der Wohlenberger Wiek liegen, so dass dort meist viel besseres Wetter herrscht als rundherum 😀 Aus unserer zweiwöchigen Erfahrung heraus können wir das nur bestätigen. Wir konnten die Gewitterwolken im Landesinneren sehen und hörten den Donner, nass wurden wir allerdings nicht.

Einen kleinen Vorgeschmack konnte ich ja trotz des lahmen mobilen Internets dort oben ja schon geben, aber ich möchte noch ein wenig mehr schreiben. Dies wird ein Plädoyer für die Wohlenberger Wiek, für Naturstrand und für Urlaub in dieser Ferienwohnung (wir hatten die rechte).

Auf der Hinfahrt schmolzen wir bei 35 Grad Außentemperatru im Auto fast weg. Der gute Hausmann hatte allerdings kurz vorher die Klimaanlage warten lassen, so dass wir die Fahrt über mit Kühlschrankluft angeblasen wurden. Fahrt? Naja, eher das schuckeln von Stau zu Stau… blöde Baustellen auf der A7! Eigentlich ( ^^ ) wollten wir ja auspacken und dann an den Strand gehen, aber nach dieser Glutfahrt sind wir direkt zum Strand… herrlich!

DSC_0020Sieht man die Dampfwolken von meinen Füßen aufsteigen? Könnte aber auch der Sand sein…

 

Gut, beim Strand muss man dazu sagen, dass ne Menge Steine zwischen dem Sand sind, zumindest auf den ersten 15 Metern ins Wasser hinein. Kostenlose Fußreflexzonenmassage 😉 Danach ist schön weicher Sand unter den Füßen. Nach circa 200 Metern endet die sandige knie- bis hüfttiefe Zone und das Wasser wird richtig tief. Bis dahin sind wir allerdings gleich mal gegangen.

DSC_0029

So begrüßte uns die Wohlenberger Wiek! Stahlblauer Himmel, laue Brise, lächelnde Menschen und überall der Duft von Sonnencreme.

 

DSC_0033Was wäre ein Sommerurlaub ohne die üblichen Fotos von Sonnenuntergängen 😉 Auch wir gingen nochmal an den Strand, nachdem wir die Kinder sicher in Morpheus Schoß wussten um die letzten Strahlen des Tages zu genießen.
Jetzt mögen einige besorgte Eltern meinen, dass wir unsere Kinder doch nicht ohne Aufsicht lassen dürfen… meine Güte, die schliefen, tief und fest. Aber für die immer-alles-am-besten-Macher: der Strand ist Luftlinie 50 Meter von der Ferienwohnung entfernt, nehmt doch ein Babyphone mit!

Die Ferienwohnung ist wirklich in einer Spitzenlage! So nah am Strand kann man ruhig mal was vergessen haben…
Die Ausstattung ist gut und ausreichend. Wer Hotels mit mehr als drei Sternen gewohnt ist sollte aber die Finger weg lassen. Man kann sich hier gut zwei Wochen aufhalten. Zugegeben, ein zweiter Schlafraum wäre von Vorteil, ein Durchlauferhitzer auch, aber man kommt mit allem zurecht. Es sind alle Kleinigkeiten da, die das Leben angenehm machen und auch meist anderswo zu finden sind (Toaster, Pürierstab…). Aber was unbedingt zu erwähnen ist, sind 1. wirklich gute und scharfe Messer und zweitens der Schuppen und sein Sammelsurium an Urlaubsverbesserern. Mehrere Fahrräder, eins davon mit Kindersitz, Sandspielzeug, Luftmatratzen, Drachen, Grillzubehör und und und.

Ausflüge gehören zu einem Urlaub dazu… mit den Fahrrädern kein Problem. Für unseren Großen haben wir beim Campingplatz ein Fahrrad ausgeliehen und konnten so durch die Gegend düsen.

Lust auf wirklich gutes Essen, guten Fisch? Einfach, aber richtig lecker? Auf nach Beckerwitz ins Gasthaus „Zur Ostsee“. In diesem Familienbetrieb haben wir alle lecker gegessen. Von den Pommes angefangen über Bratkartoffeln, Schnitzel, Scholle oder Dorsch – alles sehr gut! Und das sagt einer, der anspruchsvoll beim Essen ist!

Fahrt einfach vorher noch zur Nord- und Ostschanze am Küstenweg entlang und belohnt euch auf dem Rückweg mit dem leckeren Essen! Das Eis ist ebenfalls sehr lecker, leider ist beim Eis bei uns jede Portion zu klein 😀

DSC_0121 DSC_0140

Wir radelten einen Tag zum frühstücken ans Steilufer, den restlichen Weg sind wir allerdings lieber gegangen. Nahe der Nester der Uferschwalben oder Mauersegler oder wie-heißen-die-Vögel haben wir unser Picknick abgehalten. Hier sieht es doch zehnmal interessanter aus, als an einem glatt gezogenen 100 Meter breiten Sandstrand mit Bettenburgen dahinter, oder?

Unsere beiden Sonnenscheine fanden diesen Strand viel interessanter als den reinen Sandstrand. Es gibt ihn ja an der Südseite der Wohlenberger Wiek. Hier – an der Ostseite – konnten sie Steine ins Wasser schmeissen, Türme bauen, Sandburgen befestigen oder eine steinerne Zugbrücke einbauen. Das Steine ins Wasser schmeissen haben sie allerdings dann wieder bereut, als sie das nächste Mal ins Wasser gingen und autsch! wieder drauf traten.

DSC_0087 DSC_0059

Das Steilufer ist eine wahre Pracht. In die dicken sandigen Schichten fressen sich die Wurzeln hinein und festigen das Ganze. Dicke Steine stecken in den Wänden und bilden weitere feste Punkte. Aber irgendwie auch toll, dass das Ufer zerfällt… das gibt den schönen Strand 😉

Ebenfalls erstaunlich, wie vielfältig die Natur in diesem kleinen Streifen ist und wie verhältnismäßig eintönig sie nur wenige hundert Meter dahinter wirken kann. Nicht, dass das Hinterland trist ist, die Biodiversität (jaha, solche Worte kenne ich 😀 ) ist immens viel höher in direkter Küstennähe.

DSC_0369

Apropos Vielfalt des Lebens…

Kennt jemand diesen Fisch? Am Strand flitzten davon einige herum. Von zwei bis zu sieben Zentimeter lang. Dort versteckten sie sich zwischen Steinen, Algen und Seetang. Leider ist nur dies eine Bild etwas geworden.DSC_0279

 

 

Keine Lust mehr auf Natur und Strand? Für Action ist auch gesorgt: Kindermotorland

DSC_0366

Und Wismar ist so nah…

DSC_0274 DSC_0255
Die leckeren Fische direkt vom Boot sind genauso wenig zu verachten, wie die schöne Innenstadt. Den Nachbau einer Kogge aus dem Mittelalter, die Poeler Kogge „Wissemara“ kann man kostenlos besuchen und an bestimmten Tagen mitsegeln (Termine vor Ort).DSC_0296

Warum bei der Wismarer Marienkirche allerdings das gesamte Kirchenschiff gesprengt wurde habe ich nicht verstanden. Wenn ich den Stadtführer, dem wir nebenbei lauschen konnten, richtig verstanden habe, wussten das die Verantwortlichen seinerzeit auch nicht so richtig.

Der Turm ist alleine allerdings schon beeindruckend. Das Fundament des Kirchenschiffs ist sichtbar und läßt die ehemals sicher beeindruckende Größe erahnen.

 

Einen anderen Abend machten wir eine Strand- und Nachtexpedition zusammen mit den Zwergen und gingen über das „wilde“ Steilufer zum Strand, wo wir gemeinsam den Tag ausklingen ließen. Da werden unsere Beiden auch ganz verträumt, genießend und ruhig, wenn sie einen Sonnenuntergang betrachten.

DSC_0351 DSC_0342

Für Nachahmer noch zwei drei Infos:

  1. In Gägelow ist ein Einkaufszentrum mit Discounter, Supermarkt und allem was man braucht (Navi: Marktstraße 1, 23968 Gägelow)
  2. In Beckerwitz ist der nächste Briefkasten, in der Nähe von Birgit’s Einkaufsquelle.
  3. Guten Fisch gibt es an der gesamten Strandstraße, besseren bei Fischhandlung Tuma.

Vom letzten Abend noch ein besonderer Eindruck: Mond und Sonne gemeinsam auf einem Foto. Guuuut, nichts sooooo beeindruckendes, aber ich freue mich, dass mein Sony Xperia Z1 eine 16:9 Kamera hat und sowas überhaupt möglich ist ;-p

DSC_0376

Sodele, jetzt packt die Koffer und fahrt los! Ach so, ruft besser vorher bei Frau Appel an und grüßt ganz nett!

 

Wir haben uns verliebt! Wir kommen wieder!

DSC_0329

 

Advertisements

2 Gedanken zu “Urlaubsbericht 2014 oder Es war SPITZE!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s